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Das Dukan-Thema des Monats

  • Dukan Thema: Gewürze


    Gewürze: mehr Pfiff auf den Teller




    Pfeffer, Muskat, Zimt  – Gewürze geben Gerichten das gewisse Etwas und einen unwiderstehlichen Geschmack. Erfahren Sie, wie Sie durch Gewürze nicht nur mehr Geschmack und Abwechslung in Ihre Dukan Rezepte bringen sondern auch noch von den gesundheitsfördernden Eigenschaften profitieren können.


    Gewürze: kulinarischer und therapeutischer Einsatz


    Sternanis (Illicium verum)


    Sternanis enthält viele ätherische Öle und Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe, mit einer positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System). Er wird vor allem in der Asiatischen Küche im 5-Gewürze-Pulver und auch für indisches Curry verwendet.


    Zimt (Cinnamomum zeylanicum)


    Zimt wirkt stimulierend auf das Atmungssystem, die Verdauung, den Blutkreislauf und blutreinigend. Er wird vor allem zum Verfeinern von Desserts wie Milchreis, aber auch für Hauptgerichte aus dem asiatischen Raum verwendet.


    Kardamom (Fructus Cardamomi)


    Kardamom unterstützt bei Verdauungsbeschwerden.
    Er wird vor allem für Kompott, Lebkuchen, Kuchen und Backwaren, indischem Tee aber auch in exotischen Gerichten verwendet.


    Kümmel (Carum carvi)


    Für Fleischgerichte und Suppen, Gemüse, Kartoffeln und arabischen Schmorgerichten verwendet.


    Nelken (Syzygium aromaticum)


    Die Knospen der Nelken haben antiseptische und betäubende Eigenschaften.
    Nelken werden in der Küche vor allem für Fleischgerichte (Gulasch, Eintopf, Wildgerichte) und ist Bestandteil von Gewürzmischungen wie Curry, 5 Gewürz Mischung, und ras-el-hanout.


    Koriander (Coriandrum sativum)


    Positive Wirkung im Rahmen der Verdauung und antibakteriell.
    Die frischen Blätter (Ähnlichkeit mit Petersilie) werden vor allem für exotische Gerichte in der asiatischen Küche verwendet. In getrockneter Form wird Koriander für Marinaden verwendet.


    Kurkuma (Curcuma longa)


    Ein Wurzelstock aus der Familie der Ingwergewächse und hat eine verdauungsanregende Wirkung. Außerdem reduziert er den Fettgehalt in der Leber und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Er enthält viele ätherische Öle und das für die gelbe Färbung verantwortliche Curcumin. Frischer Kurkuma ist harzig und leicht brennend im Geschmack. In getrockneter Form ist er milder und wird vor allem für gelben Curry verwendet, dem er seine herrlich gelbe Farbe verleiht.


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  • Dukan Thema: Fitness-Tipps für ...


    Dukan-Fitnessideen für den Sommer


    Sommer, Sonne, Wärme: die ideale Jahreszeit, um im freien zu trainieren. Wir haben für Sie die besten Fitnessideen für den Sommer zusammengestellt. Denken Sie daran: ohne Sport wird die Diät noch schwieriger. Lassen Sie den Schweinehund also zu Hause schmoren und machen Sie endlich Nägel mit Köpfen. Zur Belohnung schenkt Ihnen der Sport mehr Wohlbefinden, einen strafferen Körper und gute Laune!



    Schwimmen


    Bei dem schönen Wetter sorgt Schwimmen für eine verdiente Abkühlung. Bereits 15 Minuten Schwimmen im Freistil verbraucht etwa 159 kcal. Zusätzlich wird der ganze Körper gestrafft. Ideal für alle, die nicht gerne schwitzen, aber trotzdem gerne etwas mehr Sport treiben möchten. Wichtig ist, wie bei allen Sportarten, die Regelmäßigkeit.



    Fahrradfahren


    Praktisch als Transportmittel für kurze aber auch längere Strecken ist Fahrradfahren eine sehr gelenkschonende Art der Fortbewegung. Ob zum Einkaufen, zur Arbeit oder eine schöne Runde im Park oder Wald: Gelegenheiten gibt es viele. Schonen Sie die Umwelt und tun Sie gleichzeitig etwas für Ihre Figur. Bereits 15 Minuten mäßiges Fahren verbraucht etwa 130 kcal. Worauf warten Sie noch? Rauf auf den Drahtesel und los geht’s!



    Nordic Walking


    Gelenkschonend und für jedes Alter geeignet. Beim Nordic Walking trainieren Sie mit Hilfe der Stöcke auch den Oberkörper. Durch den Einsatz der Stöcke verbraucht man im Durchschnitt etwa 20% mehr Kalorien als beim normalen Walken. Die Belastung wird auf mehr Muskeln verteilt, wodurch der Fettstoffwechsel stärker angeregt wird. Somit stellt Nordic Walking die perfekte Ausdauersportart im Rahmen einer Diät dar. 15 Minuten verbrauchen im Durchschnitt etwa 100 kcal. Probieren Sie es aus!



    Wandern


    Für Einsteiger empfehlen wir Wandern als Sportart. Die Bewegung in der Natur wird Ihnen gut tun. Vor allem aber benötigen Sie keinerlei Zubehör und können ohne große Vorbereitung loslegen. In der Gruppe macht Wandern noch mehr Spaß, Sie werden abgelenkt und merken nicht mal, wie viele Kilometer Sie tatsächlich laufen. Etwa 15 Minuten wandern im Gelände verbrauchen ungefähr 95 kcal.


    Egal für welche Sportart Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie sich regelmäßig bewegen. Somit bauen Sie Stress ab, lenken sich ab und verbrauchen zusätzliche Kalorien.



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  • Dukan-Thema: Cholesterin, was ist ...

    Cholesterin, was ist das eigentlich?

    Cholesterin zählt zur Gruppe der Lipide.

    Seine Funktionen:

    Beteiligung am Aufbau unserer Körperzellen (dies betrifft insbesondere die Zellmembranen)
    Beteiligung an der Bildung einiger Hormone (Adrenalin, Östrogen, Testosteron...)
    Bestandteil des Vitamins D (mit dem Licht der Sonne: Cholesterin + UV-Strahlen)
    Wichtig für das Nervensystem
    Notwendig zur Bildung von Gallensäure

    WO IST ES ZU FINDEN?

    Ein Teil des Cholesterins in unserem Körper wird mit der Nahrung aufgenommen (ungefähr ein Drittel).
    Der größere Teil wird jedoch ausgehend von anderen Lipiden von der Leber produziert.

    BILDUNG VON CHOLESTERIN

    Diese Synthese von Cholesterin erfolgt hauptsächlich (zu 90 %) über die Leberzellen mit der Ausgangssubstanz Acetyl-CoA.

    Angeregt wird die Synthese von Cholesterin in der Leber durch die Aufnahme von Lipiden aus der Nahrung. Dabei insbesondere von gesättigten Fettsäuren, deren Abbau zu großen Mengen Acetyl-CoA führt.

    Deswegen hängt die Senkung des Cholesterinwerts im Blut nicht nur davon ab, ob das in Nahrungsmitteln enthaltene Cholesterin reduziert wird (durch eine Vermeidung von Lebensmitteln, die Cholesterin enthalten). Des Weiteren sollte die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren vermieden werden. Ungesättigte Fettsäuren hingegen haben den gegenteiligen Effekt.

    DYSLIPIDÄMIEN (UNGLEICHGEWICHT ZWISCHEN HDL UND LDL)

    Dieser Begriff umfasst eine Reihe von Erkrankungen, die durch eine Erhöhung des Lipoprotein-Plasmaspiegels (Blutfett) definiert werden.

    Die Begriffe Dyslipoproteinämie und Dyslipidämie (Lipide + Proteine) bezeichnen dieselbe Erkrankung.

    Die Hauptbeschwerden bestehen aus einer erhöhten Konzentration an Lipoproteinen im Blutserum (Cholesterin, Triglyceride).

    LIPIDTRANSPORT

    Der größte Teil der in Nahrungsmitteln befindlichen Lipide (Triglyceride, Cholesterin, Phospholipide, freie Fettsäuren), die in den Darm gelangen, wird nach der Nahrungsaufnahme in Form von Chylomikronen (sog. Lipoproteinpartikel) über das Lymphsystem bis in die Leber transportiert.

    In der Leber werden neue Transportstoffe gebildet (Lipoproteine: Fette + Proteine), um die Lipide zu den verschiedenen Zellen des Körpers zu transportieren.

    LDL-CHOLESTERIN

    LDL: Low density lipoprotein (Lipoprotein niedriger Dichte)

    Diese speziellen Transportvehikel holen das Cholesterin vom Ort seiner Bildung, der Leber, ab und sorgen für seine Verteilung im Gewebe.

    HDL-CHOLESTERIN

    HDL: High density lipoprotein (Lipoprotein hoher Dichte)
    Dieses reinigt das Gewebe von überschüssigem Cholesterin, um es zum Ort seiner Wiederverwertung zurückzubringen (zurück in die Leber).

    Es übt eine Schutzfunktion gegen Atherome (gutartige Zysten bestehend aus Fetttropfen) in den Arterien aus.

    GUT ODER SCHLECHT?

    HDL-Cholesterin (das „gute“ Cholesterin) ermöglicht die Beseitigung des überschüssigen Cholesterins in unseren Körperzellen. Es schützt die Arterien gegen die Ablagerung von Fetten.

    LDL-Cholesterin (das „schlechte“ Cholesterin) begünstigt die Bildung von Atheromen in den Arterien.

    NORMALWERTE

    Gesamtcholesterin = 2 g/l
    HDL-Cholesterin:
    - Mann > 0,50 g/l
    - Frau > 0,45 g/l
    LDL-Cholesterin < 1,30 g/l

    WAS PASSIERT WENN ZUVIEL CHOLESTERIN AUFGENOMMEN WIRD?

    Bei zu viel Cholesterin ist es notwendig, dass genügend HDL vorhanden ist. Dieses sorgt für die Reinigung des Gewebes, insbesondere der Arterien.
    Anderenfalls lagern sich Cholesterinkristalle an den Wänden der Arterien ab. Diese Ablagerungen verursachen eine Entzündungsreaktion sowie eine Sklerose (Verhärtung) der Arterienwand auch allgemein bekannt als Arteriosklerose.
    In den Industriestaaten ist Arteriosklerose die häufigste Todesursache.

    KOMPLIKATIONEN

    Arteriosklerose ist die Ursache einiger Herz-Kreislauf-Vorfälle (Herzinfarkt, Schlaganfall, Erkrankungen der unteren Gliedmaßen etc.)
    Membranrigidität, die den intra- und extrazellulären Austausch begrenzt (der Austausch innerhalb der Zellen wird durch eine Verhärtung der Zellmembranen begrenzt)
    Glukoseintoleranz (erhöhte Blutzuckerwerte, noch nicht diabetisch), Diabetes Typ 2, metabolisches Syndrom...

    RISIKOFAKTOREN

    Alter:
    Über 45 Jahre bei Männern und 55 Jahre bei Frauen (hängt oft mit der Menopause zusammen)
    Elastizitätsverlust des Gewebes und der Arterien
    Familiäre Vorbelastung: das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist dann 2-mal höher
    Rauchen:
    Nikotin begünstigt Arteriosklerose
    Reduziert HDL
    Erhöht die Plättchenaggregation (Zusammenlagerung von Blutplättchen)
    Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck): Verdickung der Arterienwand, die zu einer rauen Oberfläche führt, die Atheromablagerungen (Fettablagerungen) begünstigt.
    Diabetes, Glukoseintoleranz, Insulinresistenz (verminderte Reaktion auf Insulin) durch eine Funktionsstörung, die zu einer Erhöhung des arteriellen Drucks führt.

    HDL-Cholesterin < 0,35 g/l
    Bewegungsmangel: Funktionsstörung des Endothels, was eine Steigerung der Festigkeit der Blutgefäße und damit Arteriosklerose begünstigt.
    Übergewicht: Viszeralfett (das in der freien Bauchhöhle eingelagerte Fett)... metabolisches Syndrom

    WARUM HYPERCHOLESTERINÄMIE (ERHÖHTER CHOLESTERINSPIEGEL IM BLUT)?

    Häufig verbunden mit dem übermäßigen Verzehr von cholesterinreichen Lebensmitteln
    Genetisch und erblich bedingt
    Zusammenhang mit anderen Krankheiten: Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörung
    Leberproblem
    Medikamenteneinnahme: orale Verhütungsmittel, Betablocker, Corticoide

    CHOLESTERIN IN DER ERNÄHRUNG

    Cholesterin findet sich nur in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, nicht in pflanzlichen Lebensmitteln wie z.B. Getreideprodukten.

    DER GESCHÄTZTE TAGESBEDARF liegt bei 300 mg/Tag

    Cholesterin-Gehalt einiger Nahrungsmittel pro 100 g:

    Vollmilch: 14 mg; Fleischfett: 90 mg
    Magermilch: 3 mg; Innereien: 220 bis 1800 mg
    Sahne: 124 mg; rotes Fleisch: 60 mg
    Butter: 260 mg; weißes Fleisch: 80-0 mg
    Käse: (45 % Fettgehalt): 125 mg; Fisch: 40 bis 90 mg
    Eigelb: 1560 mg (ganzes Ei: 270 mg); Schalentiere: 200 mg
    Buttergebäck: 200 mg
    Kalbsleber: 360 mg; süße Backwaren: 100 bis 200 mg

    FETTREICHE FISCHE

    Diese Fische enthalten besondere Fettsäuren (z.B. Thunfisch, Makrele, Lachs):

    EPA (Eicosapentaensäure)
    DHA (Docosahexaensäure)

    Diese Säuren haben ähnliche positive Eigenschaften wie die Omega-3-Fettsäuren der pflanzlichen Öle. Sie haben eine cholesterinsenkende und vorbeugende Wirkung gegen Arteriosklerose.

    PHYTOSTERINE

    Verbindungen, die in kleinen Mengen in pflanzlichen Lipiden vorkommen.
    Sie vermindern die Aufnahme des Cholesterins durch den Darm. Dadurch wird der Cholesteringehalt im Gesamtplasmaspiegel und des LDL-Cholesterins um 10% reduziert.
    Ein täglicher Verzehr von 1,5 g bis 3 g gilt als ausreichend.
    Produkte: pro.activ (Becel), Danacol usw.

    ERNÄHRUNGSRATSCHLÄGE NACH DER DUKAN-METHODE

    Essen Sie 3 Esslöffel Haferkleie pro Tag.
    Fleisch - Fisch - Eier
    Unser Rat:
    Essen Sie mindestens dreimal pro Woche Fisch (vor allem fettreichen Fisch, der das Cholesterin reduziert)
    Geflügel (ohne die Haut)
    Mageren Kochschinken (ohne Fettrand)

    Einschränken:

    Eigelb und Innereien
    Schalentiere und Fischrogen

    Fette:
    Rama Cremefine mit 7% Fett benutzen, allerdings nur gelegentlich

    Milchprodukte:

    Die in der Aufbauphase tolerierten Käsesorten weglassen
    Verzehr von Magermilchprodukten: Joghurt mit 0,1%, entrahmte Milch, Frischkäse Magerstufe mit 0,2% Fett...
    Danacol: Enthält Phytosterine, die das Cholesterin senken.
    An den Tagen, an denen Proteine und Gemüse erlaubt sind, Gemüse nach Belieben.

  • Dukan-Thema: Der Energiebedarf

    Der Energiebedarf erwachsener Personen

    Der Energiebedarf

    Jeder lebende Organismus tauscht ständig Energie mit seiner Umgebung aus. Die Energie wird in Kilokalorien angegeben (1kcal = 1.000 cal = 4.18 Kilojoules).

    Die Aufnahme von Nahrung ermöglicht es dem Organismus, seine Energiereserven wieder zu füllen, die für die normalen Körperfunktionen und sonstige Anstrengungen aufgebraucht wurden.

    Für folgende Körperfunktionen benötigt der Organismus Energie: Zusammenziehen des Herzmuskels, Verdauungssystem, Atemsystem (auch im Ruhezustand). Man spricht hierbei auch vom Grundstoffwechsel.
    Energieverbrauch in Verbindung mit der Wärmeregulierung: Konstante Erhaltung der Körpertemperatur, die je nach Jahreszeit oder Umgebungstemperatur ständig an 37 – 37,5° angepasst werden muss.
    Energieverbrauch in Verbindung mit der Ernährung: Nahrungsaufnahme, Verdauung der Lebensmittel und ihre Verstoffwechslung.
    Energieverbrauch in Verbindung mit Muskelaktivität: dieser Energiebedarf variiert stark je nach Muskelaktivität und ist dabei abhängig von der beruflichen Tätigkeit und der körperlichen Betätigung.

    Dieser Energiebedarf ist je nach Person und Alter unterschiedlich. Bei Kindern, Jugendlichen sowie Schwangeren oder stillenden Müttern ist er zum Beispiel höher als bei einer durchschnittlichen Erwachsenen Person.

    Empfohlener Energiebedarf

    Der Energiebedarf wird durch die tägliche Nahrungszufuhr gedeckt. Diese Nahrungszufuhr muss also je nach Alter und körperlicher Verausgabung bestimmt werden.
    Durchschnittlich variiert der Energiebedarf bei Erwachsenen zwischen 1.800 kcal (Frauen mit im Sitzen ausgeübten Tätigkeiten) und 3.500 kcal (Männer mit extremer körperlicher Aktivität: Holzfäller, Leistungssportler, usw.)

    Nährstoffe

    Die Bestandteile von Lebensmitteln, die dazu beitragen, den Energiebedarf auszugleichen, sind hauptsächlich Kohlenhydrate, Proteine und Fette.

    Proteine

    Sie bestehen aus langen Aminosäureketten. Ihre Funktion im Körper ist unter anderem der Erhalt der Muskelmasse, die Zellerneuerung, die Immunabwehr und der Transport körperwichtiger Substanzen wie z.B. Hämoglobin innerhalb des Organismus.
    Das Wort „Protein“ hat seinen Ursprung im Griechischen „Protos“ und bedeutet „Erster“. Somit nehmen Proteine den ersten und wichtigsten Platz in unserer Ernährung ein.
    Es gibt insgesamt 22 Aminosäuren. Davon sind 9 essentiell (also lebensnotwendig) und unser Organismus kann sie nicht selber herstellen. Tierische Produkte liefern die proteinreichsten Lebensmittel. Pflanzen enthalten hingegen nie alle essentiellen Aminosäuren.
    Je nach Art der aufgenommen Aminosäuren ist die Verwendung der Proteine im Organismus unterschiedlich. Dabei reicht die Verwendung der Proteine von der Synthese neuer Proteine bis zum Energieersatz.

    Der Proteinbedarf variiert je nach Alter und Geschlecht sowie je nach Aktivität der Einzelperson. Durchschnittlich liegt er zwischen 0,6 g und 0,8 g Proteinen pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht 15% der empfohlenen Nährstoffzufuhr in einer normalen ausgewogenen Ernährung. Ein Mensch mit etwa 70 kg Körpergewicht braucht demzufolge täglich 50 g Proteine.
    Energiegehalt von Proteinen: 1 Gramm Protein = 4 kcal.

    Kohlenhydrate

    Die Familie der Kohlenhydrate umfasst organische Moleküle, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate beschäftigt, heißt Glykobiologie. Die Familie der Kohlenhydrate umfasst vor allem Zucker und Stärken.

    Im Organismus dienen Kohlenhydrate in erster Linie als Brennstoff für alle Zellen in Form von ATP (Adenosintriphosphat), sie können jedoch ebenfalls zur Bildung von Energiereserven verwendet werden.
    Der Kohlenhydratanteil in einer normalen ausgewogenen Ernährung liegt bei 50 bis 55% der Energiezufuhr, was durchschnittlich circa 250 g bis 275 g pro Tag entspricht.

    Kohlenhydrate werden in 3 Kategorien unterteilt:

    Einfache Kohlenhydrate: Sie bestehen aus ein bis zwei Glukose-, Fruktose, Saccharose (Glukose + Fruktose)- oder Laktose (Glukose + Galaktose)-Molekülen, die in gezuckerten Produkten, Milchprodukten, Obst und Gemüse zu finden sind.
    Komplexe Kohlenhydrate: Sie bestehen aus drei oder mehr Zuckerketten wie Stärke (Glukosekette, die in Pflanzen vorkommt) oder Glykogen (Kohlenhydratkette, die die Speicherung im Organismus ermöglicht)
    Ballaststoffe: Sie sind Stütz- und Struktursubstanzen von Pflanzenzellen. Pflanzliche Ballaststoffe bestehen zu einem Großteil aus Kohlenhydraten.

    Energiegehalt von Kohlenhydraten: 1 Gramm Kohlenhydrate = 4 kcal.

    Fette

    Fette bilden die dritte Nährstoffklasse und sind essentiell für das Funktionieren des Organismus. Sie werden mit der Nahrung aufgenommen und spielen eine wesentliche Rolle für unsere Zellstruktur. Sie liefern Energie und werden als Reserven im Fettgewebe (sog. Adipozyten) gespeichert.
    Man unterscheidet 4 verschiedene Kategorien von Fetten:

    Gesättigte Fettsäuren: Sie sind eine wichtige Energiequelle und ermöglichen die Verwertung von fettlöslichen Vitaminen. Es besteht kein wirklicher Bedarf des Organismus an gesättigten Fettsäuren, da dieser sie mit Kohlenhydraten selbst herstellen kann. Man findet sie vermehrt in tierischen Fetten (Vollmilch, fette Fleischsorten, Käse, Butter).
    Einfach ungesättigte Fettsäuren: Sie sind wichtige Energielieferanten, spielen aber ebenfalls eine wichtige Rolle für das Nervensystem, den Schutz von Herzkreislauferkrankungen und senken den Cholesterinspiegel. Man findet sie in fetten Fischsorten, Ölfrüchten (Mandeln, Nüssen, Haselnüssen, Oliven, Avocado, usw.) sowie Pflanzenölen. Omega-9-Fettsäuren gehören zu dieser Kategorie.
    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Sie spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau und bei der Erhaltung der Zellmembranen, des Nerven- und Immunsystems, der Hormonsynthese und vielem mehr. Zu dieser Kategorie gehören sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren. Omega-6-Fettsäuren kommen in Pflanzenölen (Walnuss-, Sonnenblumen-, Soja-, Traubenkern-, Maisöl) sowie in fettem Geflügel (Pute, Ente, usw.) vor. Omega-3-Fettsäuren sind in Pflanzenöl (Walnuss, Soja, Raps) sowie in fettem Fisch (Sardinen, Thunfisch, Makrele, Hering) enthalten.
    Derivate (abgeleiteter Stoff einer Grundsubstanz): Sterine, darunter Cholesterin, Phospholipide, Glyzeride, Glycolipide


    Der Anteil von Fett in der täglichen Nahrungszufuhr sollte zwischen 30 und 35% liegen. Für einen durchschnittlichen Erwachsenen entspricht dies im Durchschnitt 65 g bis 70 g pro Tag.
    Energiegehalt von Fetten: 1 Gramm Fett = 9kcal.

    Mikronährstoffe

    Mikronährstoffe sind unter anderem Vitamine und Mineralstoffe, die bereits ausführlich in einem der Dukan-Themen des Monats behandelt wurden. Wir empfehlen Ihnen, sich ebenfalls mit diesem wichtigen Thema vertraut zu machen.

    Link

    Übergewicht

    Übergewicht ist ein Überschuss von Fett, der Gefahren für die Gesundheit mit sich bringt. Der Körperfettanteil wird mithilfe des Body-Mass-Index (BMI) berechnet. Dieser Index ist das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Größe im Quadrat (in Metern)

    Es gilt folgende Einteilung:

    BMI unter 18 = Untergewicht
    BMI zwischen 18,5 und 24,9 = Normalgewicht
    BMI zwischen 25 und 29,9 = Übergewicht
    BMI über 30 = fettleibig

    Die verheerenden Konsequenzen von Übergewicht für die Gesundheit:

    Diabetes Typ 2
    Kardiovaskuläre Krankheiten (Herzkreislaufkrankheiten)
    Bluthochdruck
    Atembeschwerden
    Gelenkentzündungen
    Bestimmte Krebsarten (Prostata, Nieren, Brust, Gebärmutter)
    Verringerte Lebenserwartung (um 13 Jahre)
    Mangelndes Selbstvertrauen
    Schlaganfall

    Diäten

    Für Menschen mit Übergewicht oder für fettleibige Menschen beginnt eine Diät immer unter Aufsicht und auf Empfehlung des behandelnden Arztes.
    Um die verheerenden Folgen von Übergewicht zu begrenzen oder zu vermeiden, werden Diäten zur Gewichtsabnahme eingesetzt.

    Wird der Nährstoffbedarf im Rahmen der Dukan-Methode gedeckt?

    Angriffsphase:

    Beispiel eines typischen Tagesplans
    Frühstück

    1 Dukan-Pfannkuchen
    300 ml (1 Glas) Fettarme Milch
    2 Milchprodukte (z.B. Speisequark, 0,2% Fett)
    1 Esslöffel Goji-Beeren
    Mittagessen

    300 g mageres Fleisch
    2 Portionen Frischkäse, Magerstufe 0,2% Fett
    Zwischenmahlzeit 16 Uhr

    2 Milchprodukte (z.B. Speisequark, 0,2% Fett)
    5 g Bierhefe
    Abendessen

    300 g fetten Fisch
    50 g Tofu
    2 Portionen Frischkäse, Magerstufe 0,2% Fett


    In dieser Phase besteht ein Mangel an Ballaststoffen und an den Vitaminen A, B9, C und E. Da diese Phase jedoch je nach individuellem Profil höchstens 6 Tage dauert, ist der Mangel kaum oder gar nicht vorhanden. Sie können ab dem ersten Tag der Angriffsphase ein zuckerfreies Multivitamin-Präparat einnehmen (BION3, usw.)

    Aufbauphase:

    Beispiel für einen einfachen Tagesplan

    Frühstück

    1 Dukan-Pfannkuchen
    1 Glas Fettarme Milch
    2 Milchprodukte (z.B. Speisequark, 0,2% Fett)
    1 Esslöffel Goji-Beeren

    Mittagessen

    300 g mageres Fleisch
    300 g zuckerarmes Gemüse
    2 Portionen Frischkäse, Magerstufe 0,2 % Fett
    1 Esslöffel Goji-Beeren

    Zwischenmahlzeit 16 Uhr

    2 magere Milchprodukte (z.B. Speisequark, 0,2% Fett)
    100 g Rhabarberkompott
    5 g Bierhefe

    Abendessen

    300 g fetten Fisch
    300 g zuckerarmes Gemüse
    50g Tofu
    2 Portionen Frischkäse, Magerstufe 0,2 % Fett


    In dieser Phase besteht ein sehr geringer Ballaststoffmangel. Wir empfehlen als Ausgleich Frucht- und Ballaststoff-Produkte (z.B. unsere Verdauungswürfel). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt einen Richtwert von 30 g Ballaststoffen pro Tag vor.

    Stabilisierungsphase:

    Beispiel für einen typischen Tagesplan
    Frühstück

    50 g Vollkornbrot
    2 Portionen Frischkäse, Magerstufe 0,2 % Fett
    1 Glas Fettarme Milch
    1 Stück Obst

    Mittagessen

    150 g mageres Fleisch
    250 g zuckerarmes Gemüse
    50 g Tofu
    40g Käse
    1 Esslöffel Goji-Beeren

    Zwischenmahlzeit 16 Uhr

    2 Portionen Frischkäse, Magerstufe 0,2 % Fett
    1 Dukan-Pfannkuchen

    Abendessen

    250 g fetten Fisch (z.B. Lachs)
    250 g zuckerarmes Gemüse
    100 g stärkehaltige Lebensmittel + 100 g Hülsenfrüchte
    2 Milchprodukte (z.B. Speisequark, 0,2% Fett)
    1 Esslöffel Goji-Beeren


    In dieser Phase sind alle wesentlichen Nährstoffe und Mikronährstoffe enthalten.

    Erhaltungsphase: Beispiel für einen typischen Tagesplan

    Frühstück

    50 g Vollkornbrot
    1 Glas Fettarme Milch
    1 Stück Obst
    10 g Butter

    Mittagessen

    100 g mageres Fleisch
    250 g zuckerarmes Gemüse
    150 g stärkehaltige Lebensmittel
    30 g Käse
    15 g Brot
    1 Stück Obst
    1 Esslöffel Öl

    Zwischenmahlzeit 16 Uhr

    1 Milchprodukt
    1 Dukan-Pfannkuchen

    Abendessen

    100 g Fisch
    250 g zuckerarmes Gemüse
    150 g Hülsenfrüchte
    1 Milchproduk
    1 Stück Obs
    15 g Brot
    1 Esslöffel Öl


    In dieser Phase sind alle wesentlichen Nährstoffe und Mikronährstoffe enthalten.

  • Dukan-Thema: Alkohol

    SÜSS- UND ZUCKERERSATZSTOFFE



    Als Süßstoffe werden synthetische oder natürliche Zuckerersatzstoffe bezeichnet.


    Sie besitzen eine große Süßkraft. Die meisten Süßstoffe sind künstlich, es gibt jedoch auch natürliche Süßstoffe. Ihre Süßkraft ist bis zu 2.000 Mal höher als die von Zucker (Saccharose).


    SÜSSSTOFFE MIT NÄHRWERT

    Sie liefern Energie (Kalorien) für unseren Organismus.

    Natürliche Süßstoffe:

    - Glukose: einfaches Kohlenhydrat, das am wichtigsten für den Organismus ist.
    - Fruktose: in Früchten vorhandenes Kohlenhydrat (Fruchtzucker).
    - Galaktose: oft mit Glukose verbunden.
    - Saccharose: in Rohrzucker und Zuckerrüben vorhanden, Verbindung aus Glukose und Fruktose.
    - Laktose: Milchzucker, Verbindung aus Glukose und Galaktose
    - Maltose: Zucker, der aus zwei Glukosemolekülen besteht.

    Aus natürlichen Produkten abgeleitete Süßstoffe:
    - Glukosesirup: wird aus Mais- (Verbindung aus Glukosemolekülen) oder Kartoffelstärke gewonnen.
    - Invertzucker: wird aus Saccharose gewonnen. Es wird in der Industrie zur Verbesserung der Textur von Lebensmitteln verwendet (Aufweichung).
    - Polyole sind Zuckeraustauschstoffe wie: Glycerol, Sorbit (E420), Mannit (E421), Xylit (E967), Maltit (E965), Isomalt (E953), Lactitol (E966). Dabei handelt es sich um Alkoholzucker oder mit Wasserstoff verbundene Kohlenhydrate.
    Sie werden als Emulgatoren, Verdickungsmittel oder Überzugsmittel verwendet.

    Für Polyole gibt es keine Verzehrempfehlungen. Allerdings gibt es Grenzwerte für den Verzehr, die nicht überschritten werden sollten, um Verdauungsprobleme, die zu Gärung führen (Blähungen, Durchfälle), zu vermeiden. Diese Werte liegen zwischen 20 und 50 g pro Tag.

    - Agavendicksaft: Agavendicksaft ist der Extrakt des Saftes eines aus Mexiko stammenden Kaktus. Der dickflüssige Saft enthält viel Fruktose (natürlicher Fruchtzucker).
    - Dextrin: besteht aus Glukosemolekülen vom Typ Isomaltose.


    INTENSIVE ODER SYNTHETISCHE SÜSSSTOFFE


    Hierbei handelt es sich um Moleküle aus Pflanzenextrakten, die Süßkraft besitzen, aber keine Kalorien enthalten oder vom Körper nicht verwertet werden können.

    HINWEIS: Die erlaubte Tagesdosis (ETD) wird für 2012 auf Anfrage der Europäischen Kommission von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) neu beurteilt.


    Stevia:

    Stevia rebaudiana (Süßkraut, Honigkraut). Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, der aus einer Pflanze gewonnen wird, die von den Indianern Südamerikas verwendet wird. Die Süßkraft der Stevia-Pflanze ist 300 Mal höher als die von normalem Haushaltszucker, der Saccharose. Stevia liefert keine Energie.

    2008 haben die Weltgesundheitsorganisation WHO und ein Ausschuss der UNO für Ernährung und Landwirtschaft die akzeptable Tagesdosis von Steviosiden auf 4 mg pro Kilo Körpergewicht festgelegt.

    Stevia ist hitzebeständig und behält seine Süßkraft auch bei Erwärmung bei.


    Aspartam (E951):

    Aspartam besteht aus zwei Aminosäuren: L-Phenylalanin und Asparaginsäure.
    Die Aminosäuren, aus denen Aspartam besteht, sind in manchen Lebensmitteln wie Fleisch, Getreide, Milchprodukten und Gemüse von Natur aus vorhanden.

    Seine Süßkraft ist 200 Mal höher als die von Zucker.
    Gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO beträgt die erlaubte Tagesdosis für Aspartam 40 mg pro Kilo Körpergewicht.

    Aspartam ist nicht hitzebeständig und verliert seine Süßkraft, wenn es erwärmt wird.


    Acesulfam (E950):

    Dieser wenig bekannte Süßstoff wird in bestimmten Industrieprodukten wie zuckerfreien Bonbons und zuckerfreiem Kaugummi in Verbindung mit Aspartam verwendet, sowie in Light-Getränken und Mahlzeitenersatzprodukten.

    Seine Süßkraft ist 100 bis 200 Mal höher als die von Zucker.

    Die erlaubte Tagesdosis von Acesulfam liegt bei 9 mg pro Kilo Körpergewicht.

    Acesulfam ist hitzebeständig und behält seine Süßkraft auch bei Erwärmung bei.


    Saccharin (E954):

    Der älteste synthetische Süßstoff (1879) mit einer 300 bis 400 Mal größeren Süßkraft als Zucker.

    Die erlaubte Tagesdosis wurde auf 5 mg pro Kilo Körpergewicht festgelegt.

    Saccharin ist hitzebeständig und behält seine Süßkraft auch bei Erwärmung bei.


    Sucralose (E 955):

    Ein synthetischer Süßstoff auf der Basis von Zucker und Chlor.

    Splenda ist die bekannteste Sucralose-Marke.

    Seine Süßkraft ist 600 Mal höher als die von Zucker.

    Die erlaubte Tagesdosis wurde auf 15 mg pro Kilo Körpergewicht festgelegt.

    Sucralose ist hitzebeständig und behält seine Süßkraft auch bei Erwärmung bei.


    Cyclamat (E 952):

    Cyclamat besteht aus Natrium- und Kalziumsalzen und wird oft in Verbindung mit Saccharin oder Acesulfam verwendet. Man findet es in manchen Haushaltssüßstoffen, Milchprodukten und Light-Getränken. Sucaryl enthält Cyclamat.

    Seine Süßkraft ist nur 30 Mal höher als die von Zucker.

    Die erlaubte Tagesdosis wurde auf 7 mg pro Kilo Körpergewicht festgelegt.

    Cyclamat ist hitzebeständig und behält seine Süßkraft auch bei Erwärmung bei.


    Neohesperidin DC (E 959) und Thaumatin (E 957):

    Es wird aus der Schale von Bitterorangen gewonnen. Dieser Süßstoff wird in erster Linie als Geschmacksverstärker eingesetzt. Thaumatin ist in den Samen der Katemfe-Frucht enthalten.

    Die Süßkraft dieser Süßstoffe ist 1.500 bis 2.000 Mal höher als die von Zucker.

    Die erlaubte Tagesdosis wurde auf 5 mg pro Kilo Körpergewicht festgelegt.

    Sie sind hitzebeständig und behalten ihre Süßkraft auch bei Erwärmung bei.


    SÜSSSTOFFE IM LEBENSMITTELRECHT

    Die Richtlinie 94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates von 30. Juni 1994 betrifft Süßstoffe für die Verwendung in Lebensmitteln und leitet sich aus der Rahmenrichtlinie 89/107/EWG ab.

    Alle in dieser Aufzählung genannten Süßstoffe sind in Deutschland zugelassen.
    Alitam ist in Deutschland VERBOTEN.

    Ergebnisse von Verbraucherstudien haben gezeigt, dass die durchschnittliche tägliche Aufnahmemenge von Süßstoffen weit unter den definierten erlaubten Tagesdosen (ETD) liegt.

    Hinweis im Falle eines höheren Verzehrs während eines kurzen Zeitraums (beispielsweise im Rahmen einer Diät): Die erlaubte Tagesdosis (ETD) bezieht sich auf den lebenslangen täglichen Verzehr. Sie bleibt daher eine Empfehlung für die längerfristige Verwendung von Süßstoffen.


    SPEZIFISCHE EMPFEHLUNGEN

    Süßstoffe bei Schwangeren oder stillenden Müttern

    Es wurde bisher noch keine Studie zum Verzehr von Süßstoffen während der Schwangerschaft durchgeführt. Die Verwendung von Aspartam und Acesulfam hat jedoch gezeigt, dass sie im Rahmen der ETD akzeptabel sind und keine Nebenwirkungen haben. Für andere Süßstoffe wird empfohlen, ihren Verzehr während der Schwangerschaft und der Stillzeit im Auge zu behalten.

    Süßstoffe und Kinder

    Generell wird von der Verwendung von Süßstoffen in Babynahrung und Lebensmitteln für Kleinkinder unter 3 Jahren abgeraten.

    SÜSSSTOFFE IN DER DUKAN-METHODE

    Süßstoffe ohne Kalorien sind in der Methode erlaubt, um den Geschmack der Speisen zu bewahren und Ernährungsfrust zu vermeiden, der häufig zu Diätsünden und somit zum Scheitern der meisten Diäten führt.

    Daher ist es wesentlich, die erlaubten Tagesdosen zu kennen und beim Umgang mit Süßstoffen den gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

  • Dukan-Thema: Leichte Erfrischungsgetränke

    Leichte Erfrischungsgetränke


     


    Die Definition von Leichtgetränken


    Ein Leichtgetränk ist ein Getränk, bei dem der Zuckerzusatz vollständig durch intensive Zuckerersatzstoffe (Süßstoffe) ersetzt wurde.
    Leichtgetränke enthalten im Allgemeinen mehr als 99% Wasser.


    Folglich enthalten nur Getränke auf Fruchtbasis natürliche Kohlenhydrate aus Früchten (im Durchschnitt 1%).
    Achtung jedoch bei aromatisiertem Wasser, das entweder mit Süßstoffen oder mit Zucker gesüßt sein kann.


    Zuckerreduzierte Getränke

    Getränke mit reduziertem Zuckergehalt enthalten weniger als 7 g Zucker pro 100 ml.


    Der Zweck von Leichtgetränken

    Leichtgetränke eignen sich für jeden, da sie keine zugesetzten Kohlenhydrate enthalten (ausgenommen Personen, die gegen einen oder mehrere der Inhaltsstoffe allergisch sind, sowie Phenylketonuriker).
    Leichtgetränke tragen zu einer guten täglichen Wasserversorgung bei. Dennoch können Leichtgetränke nicht den gesamten täglichen Wasserbedarf decken: Für Ihre Gesundheit wird empfohlen, hauptsächlich natürliches Wasser zu trinken.


    Aus Ernährungsphysiologischer Sicht

    Konkrete Fakten:
    1 Glas (250 ml) eines leichten Erfrischungsgetränks enthält im Durchschnitt 2,5 Kalorien,

    während:
    1 Glas (250 ml) eines herkömmlichen Erfrischungsgetränks 80 bis 100 Kalorien enthält.


    Leichtgetränke für Kinder

    Für Kinder unter drei Jahren sind intensive Süßstoffe nicht empfohlen.
    Ab einem Alter von drei Jahren sollten Kinder nur in begrenztem Maße Leichtgetränke trinken. Ihr Hauptgetränk sollte Wasser sein.


    Leichtgetränke für Schwangere und stillende Frauen

    Einigen Studien zufolge durchdringt Asparaginsäure die Plazentaschranke nicht.
    Von Leichtgetränken in der Schwangerschaft und in der Stillzeit wird nicht abgeraten.


    Leichtgetränke und die Ernährung von Diabetikern

    Hier ist es wichtig, zwischen den beiden Arten von Diabetes zu unterscheiden:

    - Diabetes des Typs 1: ein bis zwei Gläser zuckerhaltige Getränke pro Tag sind tolerierbar, je nachdem wie die verzehrten Kohlenhydrate und damit die Insulindosen über den Tag hin verteilt sind. Leichtgetränke sind ebenfalls erlaubt.
    - Diabetes des Typs 2: Dieser Diabetes-Typ tritt hauptsächlich bei Übergewicht auf. Leichtgetränke sind für solche Personen folglich ideal.

    Im Falle einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) wird jedoch empfohlen, ein gezuckertes Getränk zu sich zu nehmen, um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben.


    Die Wirkung von Leichtgetränken auf den Organismus

    Die französische SUVIMAX-Studie (epidemiologische Daten) hat gezeigt, dass Leichtgetränke die Kohlenhydratzufuhr über den Tag hin verringern.

    Es wird jedoch geraten, die empfohlene Tagesdosis nicht zu überschreiten. (Die empfohlene Tagesdosis wird auf Antrag der Europäischen Kommission von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für 2012 neu festgesetzt.)


    Leichtgetränke und gesetzliche Verordnungen

    Die europäische Verordnung vom 1. Juli 2007 hat über die Begriffe „light“ und „zuckerreduziert“ befunden und schreibt vor, dass die Kohlenhydratmenge mindestens 30 % unter dem Zuckergehalt vergleichbarer normaler Produkte liegen muss.


    Liste handelsüblicher Leichtgetränke

    Coca-Cola Light
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    0,3 kCal/100 ml

    Coca-Cola Zero
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    0,15 kCal/100 ml

    Coca-Cola Light Lime
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    1,2 kCal/100 ml

    Coca-Cola Light Lemon C
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    1,2 kCal/100 ml

    Pepsi Max
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    1 kCal/100 ml

    Red Bull Sugarfree
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    3 kCal/100 ml

    Seven Up Light
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    0,4 kCal/100 ml

    Schweppes Indian Tonic Light
    Enthält Aspartam, Acesulfam-K und Sucralose


    1,4 kCal/100 ml

    Orangina Light
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    6 kCal/100 ml

    Fanta Zero
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K


    5,4 kCal/100 ml

    Ice Tea No Sugar Peach
    Enthält Aspartam und Acesulfam-K

    1 kCal/100 ml

    Volvic Zitrone


    5 kCal/100 ml

    Volvic Erdbeere


    19 kCal/100 ml

    Volvic Limette


    6 kCal/100 ml

    Volvic Grüntee / Minze

    15 kCal/100 ml





    Leichtgetränke im Rahmen der Dukan Methode

    Leichtgetränke mit weniger als 1 Kalorie pro Glas dürfen während der Angriffsphase unbegrenzt getrunken werden (ohne jedoch die empfohlene Tagesdosis zu überschreiten).

    Es wird empfohlen, die Produktetiketten sorgfältig zu lesen, um die richtigen Getränke zu wählen.



    Die Meinung von Pierre Dukan


    „Über den Zweck von Leichtgetränken in der Ernährung wird viel debattiert. Meine Position ist eindeutig: Cola Light hat mehr für den Kampf gegen Übergewicht getan als alle institutionellen Informationskampagnen der Welt zusammen. Ohne die leichten Erfrischungsgetränke gäbe es in den USA – davon bin ich überzeugt – mindestens eine Million Fettleibige mehr. Hören wir also auf, uns zu zieren! Einer meiner Patienten hat 100 kg verloren und dabei genussvoll Cola Light getrunken.


    Die Welt, in der wir leben, hat sich verändert und verlangt, dass wir uns ihr anpassen. Die optimale Menge ist eine bis drei Dosen pro Tag. Die verschiedenen Marken versuchen heute, einander zu übertreffen und immer mehr Geschmacksrichtungen und Auswahl auf den Markt zu bringen. Es gibt Leichtgetränke mit den unterschiedlichsten Fruchtaromen (ohne Zitrusfrüchte), die für Abwechslung vom Cola-Geschmack sorgen.“