Das Geheimnis des inneren Lächelns

Sehen Sie sich jeden Morgen vor dem Spiegel an. Ihr Gesicht ist noch vom Schlaf „getrübt“ und strahlt eine gewisse Neutralität aus und Ihr Geist ist noch nicht richtig „wach“.

Denken Sie an genau die Gesichtsmuskeln, die das Lachen in Ihrem Gesicht hervorrufen und versetzten Sie diese Muskeln so langsam wie möglich in Bewegung. Denken Sie dabei an das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa.

Langsam und fast unbemerkt, in Sekundenbruchteilen, betonen Sie die multiplen Mikrokontraktionen Ihrer Gesichtsmuskeln und achten Sie auf die ersten Signale des sich endlich bildenden Lächelns auf Ihrem Gesicht. Machen Sie weiter und erhöhen Sie die Kontraktion Ihrer Wangenmuskeln, die dann weiter zu den Augen voranschreitet. Wie eine sich im Frühling öffnende Blüte erstrahlt Ihr Gesicht in einem zufriedenen Lächeln. Machen Sie weiter bis Sie richtig, ehrlich und wahrhaftig Lachen.
Bei jedem normalen Nervensystem, stellt sich sofort ein Gefühl von Leichtigkeit und eine Steigerung des Gemüts ein. Ein erkennbares Wohlbefinden prall von positiven Emotionen, die Ihnen gut tun.

Wenn Sie intuitiv dieses Wohlbefinden aufgrund dieser kleinen Muskelübung spüren und sich fragen, worin sie begründet liegt hier eine Erklärung: es gibt eine neurobiologische Verbindung zwischen der Freude oder der Zufriedenheit und der Kontraktion der Muskeln, die das Lachen ermöglichen. Das eigentliche Geheimnis liegt daran, dass dieser Reflex auch umgekehrt funktioniert: Wenn Freude ein Lächeln auslöst, dann kann ein Lächeln ebenfalls Freude auslösen. Wenn Sie also traurig sind oder einen schlechten Tag haben, dann machen Sie einfach folgendes: sehen Sie sich im Spiegel an und lachen Sie Ihrem Spiegelbild zu. Die Freude stellt sich dann fast von alleine ein.