Die Freude außerhalb des Essens
In unserer heutigen Gesellschaft wird Freude zunehmend mit dem kulinarischen Aspekt assoziiert. In der Tat ist die Beschaffung genussvoller Produkte einfach und für jeden Geldbeutel erschwinglich. Der menschliche Körper ist fortwährend auf der Suche nach Lebensfreude. Wird dieses Verlangen befriedigt, kann die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin erfolgen.
Um sich am Leben erfreuen zu können, neigt unser Körper dazu alles Erdenkliche zu tun, um diese Glückshormone zu erzeugen. Heutzutage bietet die Ernährung eine einfache und günstige Alternative, um diese Freunde zu erzeugen. Dies steht im Gegensatz zu den vorherigen Jahrhunderten, als fettige, zuckerhaltige und kalorienreiche Nahrung nicht den Speiseplan dominierte und die Fettleibigkeit forderte. Das zeigt uns, dass die Serotonin-Ausschüttung nicht auf die Nahrung alleine zurückzuführen ist.
Dem Alltagsstress zu entfliehen ist wichtig, das bestreiten wir nicht, allerdings sollte der Trost nicht im Essen gesucht werden. Ganz im Gegensatz kann das vermehrte Essen von fettigen und zuckerhaltigen Speisen die Situation verschlimmern, zu Übergewicht führen und das Wohlbefinden verschlechtern. Dies wiederrum führt zu einem erhöhten Verlangen nach Serotonin. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann diesem Teufelskreis entkommen werden. Das menschliche Verlangen nach Freude/Serotonin als Lebenselixier sollte verinnerlicht werden, denn so kann nicht nur das Idealgewichtes wiedererreicht und erhalten werden, sondern auch das Wohlbefindens steigern.
Bei einem Abnehm-Vorhaben wird die Freude vor allem durch den Gewichtsverlust erzeugt. Dieser stellt dabei den ersten und wichtigsten Schritt auf dem Ausweg des Teufelskreises dar und trägt der Verbesserung Ihres äußeren Erscheinungsbildes, Wohlbefindens, Selbstwertes und Leichtigkeit bei. Sie fühlen sich selbstsicherer und können eventuell sogar ungezwungener soziale Kontakte aufnehmen.
Auch das Essen innerhalb der Gruppe ist durchaus ausschlaggebend. Der Austausch mit anderen Personen kann zum Serotonin-Ausschuss beitragen. Die Ausscheidung des Glückshormons kann sogar seinen Pick erreichen, v.a. dann, wenn Sie Ihre Liebe mit dem Partner teilen können.
Die körperlichen Aktivitäten können auch die Serotoninproduktion anregen, v.a. dann wenn sie den Organismus in einen Zustand des „positiven Stresses“ versetzen. Unter diesen Umständen kann der Körper das Glückshormon, dass sich positiv auf das Nervensystem, Gewebe und Blut auswirkt, automatisch absondern. Abgesehen vom rein physiologischen Aspekt, kann Freude auch psychologisch erzeugt werden. Denken Sie dabei nur an gemeinsame Promenaden im Park an einem Frühlingstag, an Spaziergänge an der frischen Luft. Die sportlichen unter Ihnen können Ihre Freude aufgrund einer erreichten Bestzeit, Distanz erreichte Zeit, erreichten Etappe schöpfen und so das Selbstvertrauen stärken.
Das waren nur die wichtigsten Faktoren, die mit der Ernährung zusammenhängen. Glück und Freude können aber in allen wichtigen Lebenssituation gefunden werden – sei es im Kreise der Familie, im Beruf, in kulturellen Bereichen oder der Religion. Finden Sie Ihre eigene Glücksformel und entnehmen Sie Ihre Freunde nicht nur dem Essen.





















