Für den Fall, dass der Stress mal wieder die Oberhand gewinnt, möchte ich Ihnen eine Technik vorschlagen, um ihn zu neutralisieren, bevor er seine negativen Nebenwirkungen entfalten kann.
Diese Technik besteht aus 2 einfachen Dehn- und Atemübungen, die verstärkend aufeinander wirken.
Die Dehnübung: Es geht darum, die Trapezmuskeln zu strecken, die am empfindlichsten auf Stress reagieren. Sind sie verspannt, bedeutet dies in der Regel auch, dass Ihre Psyche angespannt ist. Die Trapezmuskeln verbinden den Hals mit den Schultern und erstrecken sich weiter bis zum unteren Rücken. Um sie zu dehnen, genügt es, geradeaus zu schauen und zu versuchen, den Kopf zur Decke zu heben und dabei die Schultern so weit wie möglich zu senken. Durch die Dehnung der Trapezmuskeln entspannen Sie sich und damit auch Ihre Psyche.
Die Atemübung: Atmen Sie langsam ein, bis Ihre Lunge vollständig gefüllt ist und halten Sie 3 Sekunden lang den Atem an. Atmen Sie anschließend langsam vollständig aus.
Wiederholen Sie diese Übung 5 Mal, um den Inhalt Ihrer Lunge vollständig auszutauschen, Ihre interkostalen Muskeln (Muskeln, die zwischen den Rippen liegen) und Ihr Zwerchfell zu entspannen und Ihre Trapezmuskeln zu lockern.
Diese Übungen dauern nur 75 Sekunden – in etwas mehr als einer Minute kann Stress Ihnen nichts mehr anhaben und Sie sind gegen Heißhungerattacken gefeit.












