Diäten in der Übersicht
Es existieren zahlreiche Diäten zum Abnehmen: WeightWatchers, die Montignac –Diät, die Atkins-Diät, die South Beach Diät, die Kohlsuppendiät oder die Hollywood-Diät.
Bezüglich der sogenannten Mittelmeer-Diät (oder auch Kreta-Diät genannt) handelt es sich eher um eine Ernährungsform für eine gesunde und ausgeglichene Ernährung als einer richtigen Diät. Sie trägt viel bei zur Reduzierung von Herzkreislauferkrankungen. Doch sind diese Diäten wirklich effizient zum Abnehmen und vor allem effizient genug, um nicht wieder zuzunehmen? Erfahren Sie mehr darüber in unserem Artikel.
Diäten zum Abnehmen können in folgende Kategorien untergliedert werden:
+ Kalorienarme Diäten (geringe Kalorienzufuhr)
+ Proteindiäten (geringe Kalorienzufuhr, vermehrte Proteinzufuhr)
+ Trennkost
+ Mono-Diäten
+ Fastenkuren
1/ Kalorienarme Diäten:
Es handelt sich hierbei um Diäten, mit einer abwechslungsreichen und oftmals ausgeglichenen Ernährungsweise. Dabei wird der tägliche Kaloriengehalt eingeschränkt. Sie verfolgen ein simples Prinzip: Reduktion von Kalorien um den Körper dazu zu bringen, auf seine Reserven zurückzugreifen. Wenn man diese Diät durchführt, wird der Gewichtsverlust sowie die tägliche Kalorienzufuhr des Einzelnen auf durchschnittlich 900 bis 1600 Kalorien pro Tag festgelegt. Dies soll einen Gewichtsverlust von 1 kg pro Woche herbeiführen.
Die Schwierigkeit solcher Diätkonzepte liegt nicht nur darin, Lebensmittel zu wiegen und Kalorien zu zählen, um die täglich erlaubte Kalorienmenge nicht zu überschreiten. Ein weiterer Nachteil ist der Hunger als ständiger Begleiter. Kalorienarme Diäten erschöpfen auf lange Sicht den Grundstoffwechsel des Einzelnen. Dies kann eine erneute Gewichtszunahme begünstigen.
WeightWatchers, die bekannteste kalorienreduzierte Diät zeichnet sich durch die Gruppentreffen und ein eigens entwickeltes System namens ProPoints Plan. Die Brigitte Diät ist ebenfalls eine sehr bekannte Vertreterin der Kalorienreduzierten Diäten und eine der ältesten und bekanntesten Diäten in Deutschland. Sie wurde von der Haushaltsabteilung der Zeitschrift Brigitte entwickelt.
2/ Proteinreiche Diäten
Es handelt sich um Diäten, die reich an Proteinen dabei aber kohlenhydratarm und meist ohne Kalorieneinschränkung sind. Die vermehrte Aufnahme von Proteinen zwingt den Körper dazu, seine Fettreserven anzugreifen, um die Energie aufzubringen, die Proteine zu verdauen und die Nährstoffe wiederum in Energie umwandeln zu können. Dabei bleibt die Muskelmasse des Körpers vollständig erhalten und man riskiert nicht, dass diese wie bei anderen Diäten abgebaut wird. Proteine sorgen für ein gutes Sättigungsgefühl, das sich rasch nach der Aufnahme einstellt.
Der Pionier der Proteindiäten war Dr. Robert Atkins, der die sogenannte Atkins-Diät in den 70er Jahren einführte. Nichts desto trotz gilt die Atkins-Methode als zu fetthaltig. Vor allem, was gesättigte Fettsäuren angeht, die zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen können. Dies kann wiederum das Risiko von Herzkreislauferkrankungen erhöhen.
Pierre Dukan’s Proteindiät wurde bekannt durch die Tatsache, dass er die Elemente der Atkins-Methode aufnahm - allerdings in Verbindung mit einer fettarmen Ernährungsweise, diese dafür aber mit vielen Gemüsesorten anreicherte. Die Dukan-Methode ist die erste, die eine strukturierte 4-Phasen-Diät anbietet, sowie seiner Liste aus 100 erlaubten Lebensmitteln, die man unbegrenzt essen kann.
3/ Trennkost
Bei diesen Diäten kann man fast alles essen, aber nicht zur gleichen Zeit. Die Montignac-Methode schließt z. B. stark kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index aus. Vor allem die Trennung von Kohlenhydraten mit geringem glykämischen Index von fetthaltigen Lebensmitteln wird hier besonders empfohlen. Ein weiterer Vertreter dieser Art ist die sogenannte Schlank im Schlaf Diät, die von Dr. Pape entwickelt wurde.
4/ Die Mono-Diäten
Mono-Diäten basieren auf der Aufnahme von einem einzelnen Lebensmittel oder einer Lebensmittelgruppe. Dadurch soll eine rapide Sättigung und eine Reduzierung des Appetits ausgelöst werden. Bekannte Vertreter sind vor allem die Kohlsuppendiät, die Ananasdiät, die Weintraubendiät oder die Hollywood-Diät.
Die Monotonie der Mahlzeiten sowie der vermehrte Abbau der Muskelmasse durch die fehlende Aufnahme von Proteinen sind nur einige Nachteile. Es kann ein hoher Gewichtsverlust erzielt werden. Eine systematische Zunahme ist allerdings bei der Rückkehr zu einer normalen Ernährung sehr wahrscheinlich. Durch den starken Jo-Jo-Effekt wird im Allgemeinen von dieser Ernährungsform abgeraten, da sie langfristig gesehen zu einer Zunahme des verlorenen Gewichts führt.
5/ Fastenkuren
Es gibt unterschiedliche Formen von Fastenkuren. Die bekannteste Form ist die sogenannte „Flüssigfasten“ bei dem nur Flüssige Nahrungsmittel gegessen werden. Es erlaubt eine Reinigung des Körpers von innen heraus, um den Körper zu revitalisieren und zu stärken. Das völlige Fehlen fester Nahrung und die ausschließliche Aufnahme von Flüssigkeit wie Wasser, frische Fruchtsäfte, Tee oder Brühe erlaubt einen raschen Gewichtsverlust. Dieser Gewichtsverlust ist aber leider auch verhängnisvoll, da er die Muskelmasse des Köpers ebenfalls reduziert.














