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Dukan und Gesundheit

Dukan & Gesundheit

Hier finden Sie neueste Studien und Forschungsergebnisse im Bezug zur Dukan-Diät und proteinreiche Ernährungsformen. Die vom französischen Ernährungsmediziner Pierre Dukan entwickelte Dukan-Methode steht also eine wissenschaftliche Legitimität zu. Zum einen durch ihren Grundsatz (eine proteinreiche Ernährungsweise) sowie die Struktur in 4 aufeinander folgenden Phasen.

 

Die Dukan-Methode "sicher und effizient" - Dr. Jay Udani


24 Wochen Diät nach der Methode-Dukan - ACN, Oktober 2014

 

Verlauf-Studie der Dukan-Methode zum Gesundheitszustandes und Gewichtsverlust über einen Zeitraum von sechs Wochen.


KONTEXT UND ZIELE:

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des American College of Nutrition in New York, präsentierte Dr. Jay Udani, Forschungsvorsitzender und medizinischer Leiter des Krankenhauses Northridge die Ergebnisse der Studie, die über die vier Phasen der Dukan-Methode durchgeführt wurde. Die Studie, die zur Evaluierung der Effizienz und Sicherheit der Diät und zum täglichen Verlauf entworfen wurde, hat einen regelmäßigen und bedeutenden Gewichtsverlust über den Studienzeitraum von 24 Wochen bei allen Studienteilnehmern gezeigt.


SCHEMA, UMFELD, TEILNEHMER UND MASSNAHMEN:

Die 48 an Übergewicht leidenden Studienteilnehmer haben die vier Phasen der Diät durchlaufen, zwei Abnahmephasen, d. h. die Angriffsphase und die Aufbauphase von Woche 1 bis Woche 8. Nach Erreichen des Idealgewichts wurden die zwei Festigungsphasen zur Stabilisierung und Erhaltung über die darauffolgenden vier Monate von Woche 8 bis 24 eingeleitet. Im Verlauf der Studie wurde ein regelmäßiger und bedeutender Gewichtsverlust zwischen 5,5 und 20 kg bei den Teilnehmern festgestellt.

Laut Dr. Udani, Leiter der Studie sind « die Ergebnisse der vorliegenden Studie statistisch und medizinisch betrachtet von großer Bedeutung. Sie belegen, dass die Dukan-Diät eine sichere und effiziente Methode ist. Der Gewichtsverlust konnte über die gesamte Studiendauer von 24 Wochen aufrechterhalten werden, was selten und beeindruckend ist ».

 

ERGEBNISSE :

Die Studienteilnehmer waren Freiwillige in gutem, gesundheitlichem Zustand, im Alter von 30 bis 65 Jahren, die noch nie zuvor die Dukan-Diät durchlaufen hatten und an einem anhand des Idealgewichts errechneten Übergewicht von mind. 11,3 kg litten. Die Familiengeschichte sowie das Krankheitsbild der Teilnehmer wurden in Befragungen eruiert. Das Referenzbuch über die Methode « The Dukan Diet » wurde ausgehändigt und die Teilnehmer wurden über das Online-Coaching sowie die Smartphone-Applikation ComplianceTM aufgeklärt. Über diesen Online-Dienst wurde jeden Morgen eine E-Mail mit den Ernährungsinstruktionen, dem sportlichen Betätigungsprogramm sowie das persönliche Motivationscoaching mit einem Ernährungsberater an die Teilnehmer versendet. Jeden Abend erstatteten die Teilnehmer Bericht über die Ergebnisse des Tages und die Einhaltung der Instruktionen. Dank der mobilen Applikation wurde ein ambulantes Follow-up und eine Aufzeichnung der Ergebnisse gewährleistet.


SYNTHESE:

Die Dukan-Diät wird in den USA als eine High Protein Vegetable -Diät angesehen (reich an Proteinen und Gemüse), ohne besonderes Augenmerk auf Kalorien. Sie zeichnet sich durch eine uneingeschränkte Zufuhr an Proteinen (« so viel Sie wollen ») und eine verstärkte Zufuhr an Gemüse (« so viel Sie können ») aus, begrenzt aber die Zufuhr an Fetten, Hafer, Milchprodukten und auch Gemüse. Die Schlüssel zum Erfolg liegen in der rapiden Effizienz, der freien Mengenauswahl, dem Wegfallen des Hungergefühls und der Bedeutung, die der Gewichtsstabilisierung beigemessen wird.

Zur Kontaktaufnahme mit den Autoren der Studie oder etwaigen Informationen können Sie sich an Lauren Verini (212) 693-2150, Durchwahl 311 oder lauren@adinnyc.com wenden.

Quelle: americancollegeofnutrition.org


 

 

 

Appetithemmende Wirkung von Proteinen endlich aufgeklärt


Oft in Abnehmkuren eingesetzt haben Proteine ihre Effizienz als „Appetithemmer“ bereits unter Beweis gestellt. Das Team von Gilles Mithieux, Leiter der Inserm-Einheit 855 „Ernährung und Hirnforschung“ in Lyon hat es geschafft, die biologischen Mechanismen zu erklären, die für diese Eigenschaft verantwortlich sind. Die Forscher beschreiben im Detail wie die Kettenreaktion die durch die Verdauung der Proteine an das Gehirn übermittelte Botschaft der Sättigung funktioniert. Die Resultate der in der Zeitschrift „Cell“ veröffentlichten Ergebnisse geben neue Hoffnung auf eine effizientere Betreuung stark übergewichtiger Personen.

 

Dem Forscherteam von Inserm (französisches nationales Institut für Gesundheit und medizinischer Forschung) und der Universität Claude Bernard Lyon 1 ist es gelungen, die Vorgänge zu entschlüsseln, die zu dem mehrere Stunden dauernden Sättigungsgefühl nach dem Verzehr von proteinhaltigen Lebensmitteln führen. Dies erklärt sich durch den nervenaustausch des Verdauungssystems mit dem Gehirn ausgelöst durch Proteine. Proteine finden sich hauptsächlich in Fleisch, Fisch, Eiern sowie einigen Zerealien.

 

Appetithemmende Wirkung von Proteinen

 

In vorherigen Studien wurde bereits herausgefunden, dass bei der Verdauung von Proteinen eine Synthese von Glucose im Bereich des Darms ausgelöst wird (dieser Vorgang wird als Neoglycogenese bezeichnet). Die im Blutkreislauf freigesetzte Glycose (über die Pfortader) wird durch das Nervensystem erfasst dass dann wiederum das Signal der „Appetithemmung“ an das Gehirn sendet. Bisher waren vor allem die Leber und die Nieren bekannt dafür, andere Organe mit Zucker zu versorgen. Die Neoglycogenese allerdings findet nur im Darm statt und ist allein verantwortlich die Aussendung der Nachricht der „Appetithemmung“ an das Gehirn und die damit eingeleitete Sättigung nach der Aufnahme von Proteinen.

 

In dieser neuen Studie wurde nun exakt aufgeschlüsselt, wie die Verdauung der Proteine eine doppelte Schleife an Kettenreaktionen auslöst, die das periphere Nervensystem des Bauchraums (über den Nervus vagus, der die motorische Steuerung von Kehlkopf, Rachen und Speiseröhre übernimmt) sowie über das Rückenmark eingeleitet wird.

 

Die Erforschung im Detail dieses biologischen Mechanismus hat es erlaubt, die spezifischen Rezeptoren (die sogenannten Opioidrezeptoren) zu erforschen, die sich im Nervensystem der Pfortader am Darmausgang befinden. Diese Rezeptoren werden durch sogenannte Oligopeptide (chemische Verbindungen, die aus bis zu 10 Aminosäuren bestehen) gehemmt, die bei der Verdauung von Proteinen entstehen. Im ersten Schritt agieren die Oligopeptide mit den Opioidrezeptoren, die dann eine Nachricht an die Pfortader und dann über das Rückenmark an die im Gehirn dafür zuständigen Zonen senden. In einem zweiten Schritt sendet das Gehirn eine Antwort auf diese Botschaft, die nun ihrerseits die die Neoglycogenese durch den Darm auslöst. Diese Botschaft löst auch die Nachricht „Appetithemmung“ in den dafür zuständigen Gehirnzellen aus, dem Hypothalamus der die Nahrungsaufnahme kontrolliert.

 

Die Identifizierung dieser Rezeptoren sowie ihre Rolle bei der Neoglycogenese bei der Verdauung ermöglicht eine völlig neue Herangehensweise bei der Therapie von stark übergewichtigen Personen. Die Herausforderung ist es hierbei, eine geeignete Methode zu entwickeln, um auf die Opioidrezeptoren einzuwirken, um langfristig das Sättigungsgefühl zu regulieren. Gilles Mithieux, Hauptautor der Studie sagt hierzu: „Werden diese Rezeptoren zu stark gehemmt, können sie ‚unsensibel‘ werden. Man muss also die beste Methode finden, um sie nicht zu stark zu hemmen, um von ihrer sättigenden Wirkung langfristig zu profitieren und die Kontrolle im Rahmen der Nahrungsaufnahme zu behalten.“

 

Bemerkung: (1) Rezeptoren im Gehirn, die bekannt sind für ihre Funktion im Nervensystem verantwortlich für das Genussempfinden sowie ihre schmerzmindernden und aufputschenden Eigenschaften (ähnlich Morphinen).

 

 

Wissenschaftliche Studie zum Thema Proteindiäten und Nieren



Neue Studie bestätigt: kein Zusammenhang proteinreicher Ernährung und NierenproblemenEine neue wissenschaftliche Studie wurde realisiert um die Auswirkung von Proteindiäten (wie der Dukan-Diät) auf die Funktion der Nieren zu analysieren.

 

Die Studie wurde vom Medizinischen Amt in Indianapolis mit dem Titel „Die Auswirkungen auf die Nieren bei einer proteinreichen, fettarmen und kohlenhydratarmen Ernährungsweise“ von Friedman A.N realisiert.

 

Zwischen 2003 und 2007 haben 307 stark übergewichtige Patienten mit gesundheitlichen Problemen aufgrund ihres Übergewichts aber mit normaler Nierenfunktion eine Diät befolgt:

 

- Die erste Gruppe machte eine Kohlenhydratarme und proteinreiche (wie die Dukan-Diät).


- Die zweite Gruppe befolgte eine kohlenhydratreiche Diät (Diäten empfohlen von der WHO*).



Ziele der Studie


Die beiden Gruppen wurden 2 Jahre lang betreut und genau beobachtet, um herauszufinden, ob proteinreiche Diäten das Risiko von Nierenproblemen und Osteoporose erhöhen.



Ergebnisse der Studie


 

Verglichen mit einer fettreduzierten Ernährungsweise wurde eine kohlenhydratarme und proteinreiche Ernährung in Verbindung mit einer geringfügigen Abnahme von Creatinin (relativer Unterschied -4,2%) sowie einer Reduktion von Cystatin C (ein körpereigenes Protein) um -8,4% gebracht. Creatinin ist ein Stoffwechselprodukt, das über die Nieren ausgeschieden wird. Nach 3 Monaten stieg der relative Creatinin-Spiegel bei 3 Monaten (15,8 ml) und 12 (20,8 ml). Der Serumharnstoff bei 3 (14,4%), 12 (9,0%) und 24 (8,2%) Monaten. Ein 24-Stunden Urinvolumen von 12 (438 ml) und 24 (268 ml) Monaten. Die Harnkalziumausscheidung lag bei 3 (36,1%) und 12 (35,7%) Monaten ohne Veränderung der Knochendichte oder Auftreten neuer Nierensteine.



Schlussfolgerungen


 

Es wurden keine Zusammenhänge in Verbindung mit einer langandauernden proteinreichen und kohlenhydratarmen Ernährungsweise mit Nierenproblemen im Vergleich zu einer kalorienarmen Ernährungsweise festgestellt.



Quellenangaben


 

 

 

 

 

Friedman AN, Ogden LG, Foster GD, Klein S, Stein R, Miller B, Hill JO, Brill C, Bailer B, Rosenbaum DR, Wyatt HR. Comparative Effects of Low-Carbohydrate High-Protein Versus Low-Fat Diets on the Kidney. Clin J Am Soc Nephrol. 31. Mai 2012.
1) Brocklebank JT, Wolfe S. Dietary treatment of renal insufficiency. Arch Dis Child. 1993 Dec;69(6):704-8.
(2) Martin WF, Armstrong LE, Rodriguez NR. Dietary protein intake and renal function. Nutr Metab (Lond). 2005 Sep 20;2:25.
(3) Santesso N, Akl EA, Bianchi M, Mente A, Mustafa R, Heels-Ansdell D, Schünemann HJ. Effects of higher- versus lower-protein diets on health outcomes: a systematic review and meta-analysis. Eur J Clin Nutr. 18. April 2012

Clin J Am Soc Nephrol. 2012 Jul;7(7):1103-11. Epub 2012 May 31.

 

 


 

Online Coachings sind genauso effizient wie ein persönlicher Coach


Studie des British Medical Journal (September 2011)

 

 

Die Fakultät Gesundheit, Sport und Wissenschaft (Faculty of Health and Sports Science, University of Glamorgan) hat herausgefunden, dass Online Abnehm Coachings einen positiven Effekt auf das Abnehmen haben. In der Studie What is the most effective way to maintain weight loss in adults” des Wissenschaftler-Teams von Sharon Simpson werden die Ergebnisse detailliert.

 

 

Ergebnisse der Studie

 


Somit wird bestätigt, dass sich Internetbasierte Interventionen positiv auf den Gewichtsverlust auswirken. Egal ob direkter Kontakt einmal im Monat, ein unbegrenzter Zugang zu einem Online-Service oder persönliche Tagesberichte: die Testpersonen, die über diese Möglichkeiten verfügten, nahmen weniger Gewicht zu, als die Kontrollgruppe ohne Kontakt.


Eine weitere Studie bestätigt ebenfalls, dass die Teilnehmer, die 18 Monate nach einer Diät 2,3 kg oder mehr zugenommen hatten vor allem diejenigen waren, die keine direkte Betreuung hatten.

 

 

Quellenangaben

 


South East Wales Trials Unit, School of Medicine, Cardiff University, Cardiff CF14 4XN, UK
Sharon A Simpson senior research fellow, Christine Shaw reader in nursing research, Rachel McNamara senior trial manager
Faculty of Health and Sports Science, University of Glamorgan, Pontypridd, CF37 1DL
BMJ 2011;343:d8042 doi: 10.1136/bmj.d8042